|
 |
14 Tage Maayafushi, Ari-Atoll Malediven |

|
|
| Wir buchen unsere
Reise bei einem Deutschen Reisebüro (Stopover Travel), weil
es dort ca. 25% günstiger ist, als in der Schweiz. Am 24. März 1998 fliegen wir also endlich mit der LTU
nach Male, von wo aus uns ein kleines Wasserflugzeug
schliesslich auf die Robinson-Insel Maayafushi bringt. Maayafushi ist eine sehr kleine
Insel, welche man in 7 Minuten zu Fuss umrundet hat. Auf ihr stehen rund 65 Bungalows für
etwa 110 Touristen. Die Tauchbasis gehört den Inselbesitzern und wird zur Zeit noch von Peter Alber
geleitet. Bei ihm haben wir auch den PADI Advanced Open Water Diver Kurs absolviert. Der
Kurs ist enttäuschend, denn Peter lässt uns einfach die Kapitel im Lehrbuch durchlesen,
gibt dann ein 5-minütiges Briefing zum jeweiligen Thema und ab gehts unter Wasser. Auch
werden die von uns beantworteten Wiederholungsfragen weder bewertet, noch mit uns
besprochen. Dort wird also nur Geld gescheffelt und beinahe kein Wissen weitergegeben -
Schade. |
| Weitere Infos über
Mayaafushi und die Malediven findet Ihr u.a. unter www.malediven.de |
| Kurze Erklärungen zu den Riffbezeichnungen
"Thila" und "Faru": Ein "Thila" ist ein Riffblock, welcher
sich meist Pilzförmig vom Sandboden erhebt und beinahe bis zur Wasseroberfläche
reicht. Als "Faru" werden Steilwände bezeichnet. |
|
| |
 |
Maayafushi Hausriff |
 |
| Von der Tauchbasis muss man mit dem
Equipment ca. 3 Minuten bis zur Einstiegsstelle gehen, von wo aus man wiederum 50 Meter
hinausschwimmen muss, bevor das eigentliche Hausriff beginnt. Der Reichtum an Leben unter
der Wasseroberfläche ist überwältigend. Während dem Hinausschwimmen begegnet man
zahlreichen Seegurken und Seenadeln und beim eigentlichen Riff, dessen Korallen sich in
einem Topzustand befinden, ist alles von farbenprächtigen, grossen und
verschiedenartigsten Korallen und Anemonen bedeckt. Nebst der heimischen
Wasserschildkröte findet man hier Kofferfische, Pfeilfische, Trompetenfische,
Nashornfische, Anemonenfische, Papageifische, Glasfische, jagende Makrelen und Thunas,
Hummer, Garnelen, Zackenbarsche usw. Dies alles kann man aber auch beim Schnorcheln
beobachten, weshalb wir hier keine Tauchgänge mehr unternehmen. Das Hausriff eignet sich
bestens zum Schnorcheln, da v.a. auf der Ostseite der Insel die Riffdecke nur ca. 2 Meter
(je nach Gezeiten) tief liegt. Beim Nachtschnorcheln sehen wir sogar junge
Schwarzspitzenriffhaie, einen gezackten Stachelrochen und Sepias. Zudem wurden hier
bereits Mantas gesichtet. |
|
| Datum: 27. März 98 |
Tiefe: 18 m |
Dauer: 0:40 |
Sichtweite: 40 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
    |
|
 |
Halaveli, Rochen-Wrack |
 |
| Nach einem kurzen Briefing geht's, bei
extrem starker Strömung und relativ schlechter Sicht, an der Führungsleine hinunter bis
zum Wrack. Das Wrack ist ein alter Kutter, welcher mit Absicht versenkt wurde, und liegt
aufrecht auf 28 Meter im Sand. Ueber dem Wrack schwebt ein handzahmer (da früher mal
angefütterter) Stachelrochen, welcher sich gerne berühren lässt und mit den Tauchern
spielt. Wir haben dafür keine Zeit sondern gehen ins Innere des Wracks, in welchem sich
ein Schwarm Glasfische tummelt. Aufgrund des Stresses durch den Advanced Kurs und die
Strömung können wir den Tauchgang nicht recht geniessen und kriegen gar nicht mit, was
es hier sonst noch alles gibt. Einzig der Rumpf des Wracks fällt uns noch auf, da dieser
über und über mit orangen und gelben Polypen bedeckt ist. |
|
| Datum: 27. März 98 |
Tiefe: 27 m |
Dauer: 0:24 |
Sichtweite: 20 m |
Strömung: stark |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
 |
|
| Das Rochen Wrack zum zweiten, diesmal ohne
Kurs-Stress, mittlerer Strömung und guter Sicht. Kaum erreichen wir das Wrack, werden wir
schon von 3 kapitalen Stachelrochen begrüsst, welche gierig darauf zu warten scheinen,
gestreichelt zu werden. Nach einigen Streicheleinheiten konzentrieren wir uns auf die
restlichen Lebewesen am Wrack und entdecken eine voll ausgewachsene Muräne, welche
ebenfalls zahm ist und sich berühren und kraulen lässt. Eine zweite, kleinere aber immer
noch stattliche Ausgabe verhält sich gleich. Unterhalb einer Treppe befindet sich eine
Putzerstation, wo wir uns die Finger von Putzergarnelen maniküren lassen. Neben dem Wrack
jagen Makrelen und sogar eine Süsslippe kommt auf Tuchfühlung. Ein wunderbarer,
überwältigender Zoo. Nach knapp 25 Minuten am Wrack tauchen wir zum naheliegenden Riff,
welches schwach abfällt. Es handelt sich hier um ein vergleichsweise langweiliges Riff
mit Hart- und Weichkorallen. Der Fischreichtum ist hier nicht besonders erwähntenswert. |
|
| Datum: 27. März 98 |
Tiefe: 27 m |
Dauer: 0:24 |
Sichtweite: 20 m |
Strömung: stark |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
     |
|
 |
Maaya Thila, Maayafushi
(PADI Advanced Open Water Kurs, Nachttauchgang) |
 |
| Maaya Thila ist sozusagen das Haus-Thila
von Maayafushi. Man erreicht es nach knapp 25-minütiger Dhoni-Fahrt. Sofort sind wir
umringt von Doktorfischen und grösseren Fischschwärmen. Mehrere junge
Weisspitzenriffhaie sind am Jagen, einige kapitale Muränen suchen nach Beute,
Riesenschild- kröten werden beim Schlafen beobachtet, Einsiedlerkrebse gehen Ihres Weges,
ein Oktopus sucht das Weite und die Korallen und Anemonen leuchten in intensivsten
Farbtönen. Natürlich gibt es hier noch viel mehr Tierarten, so z.Bsp. Feuerfische,
Kofferfische, ausgewachsene Nashornfische, Makrelen, Wimpfelfische, Drückerfische usw. Es
ist ein sehr eindrücklicher, schöner Tauchgang. |
|
| Datum: 28. März 98 |
Tiefe: 20 m |
Dauer: 0:45 |
Nachttauchgang |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
    |
|
 |
Maaya Thila, Maayafushi
(PADI Advanced Open Water Kurs, Tieftauchgang) |
 |
| Einen Tag später absolvieren wir am
Vormittag den Advanced-Tieftauchgang ebenfalls bei Maaya Thila. Wiederum wimmelt es nur so
von Meeresbewohnern, als wir ins Wasser springen. Wir gehen relativ schnell auf Tiefe und
begegnen insgesamt 4 grösseren grauen Riffhaien, welche von Pilotfischen begleitet werden
sowie einem schlafenden Weisspitzenriffhai auf dem Grund. Auf 37 Meter führen wir die
üblichen Tests durch und gehen danach wieder höher um das Thila zu bewundern. Das Thila
wird von vielen Fischarten/-schwärmen und anderem frequentiert. Wir sehen auch noch drei
Schildkröten sowie drei Kraken, deren Farbenspiel fantastisch ist. |
|
| Datum: 29. März 98 |
Tiefe: 37 m |
Dauer: 0:36 |
Sichtweite: 20 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
   |
|
So, da wir den
"Naviagationstauchgang" sowie den "Suchen und Bergen Tauchgang" auch
schon durchgeführt haben, sind wir nun "Zertifizierte Advanced Open Water
Divers".
 |
Maaya Thila, Maayafushi - Nachttauchgang |
 |
| Nochmals gehen wir auf einen
Nachttauchgang, welcher immer bei Maaya Thila stattfindet. Wir Tauchen mit unserem
mittlerweile guten Kollegen Muhammed von der Tauchbasis. Da das Wasser voller Plankton
ist, beträgt die Sichtweite mit einer guten Lampe gerade mal 10 Meter. Wieder sehen wir
hier einige kleine Weisspitzenriffhaie, jagende Muränen, schlafende Schildkröten,
Feuerfische, Einsiedlerkrebse, Schwärme von Doktorfischen und Süsslippen. Zum ersten Mal
finden wir auf Maaya Thila einen herrlichen Steinfisch, einen kleinen (schlecht getarnten)
Drachenkopffisch und einen Schwarm von prächtigen Fledermausfischen. |
|
| Datum: 4. April 98 |
Tiefe: 17 m |
Dauer: 0:47 |
Nachttauchgang |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
   |
|
 |
Maga Thila (auch Magala Thila) |
 |
| Maga Thila ist ein wunderschöner
Tauchplatz mit farbenprächtigen Schwämmen und Korallen, darunter riesige Tisch- und
Geweihkorallen, Anemonengärten, einen grossen Schwarm gelb-gestreifte Schnapper,
Nacktschnecken (verschiedene Warzenschnecken, eine Pracht-Sternschnecke) und mehrere
Putzerstationen. Die Arten- und Farbenvielfalt, wie auch die Grösse der Korallen werden
in ewiger Erinnerung bleiben. Grossfische treffen wir hier zwar nicht an und doch ist dies
einer der überwältigensten Tauchplätze, bei dem wir auf den Maldiven tauchen. |
|
| Datum: 23. März 98 |
Tiefe: 25 m |
Dauer: 0:42 |
Sichtweite: 20 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
     |
|
 |
Kuda Faru |
 |
| Kuda Faru ist, wie der Name schon besagt
eine Steilwand, welche in einem 75° Winkel abfällt. Die Sicht ist miserabel und so
heften wir uns so gut es geht an die anderen Taucher. Wir erreichen eine schöne
Korallennadel welche über und über mit kleinen Korallen und diversen Schwämmen bedeckt
ist. Es wimmelt hier nur so von kleinen Fischen und wir sehen u.a. einen winzigen gelben
Kofferfisch. Von der Nadel geht's ab zum Riff, wo wir auf geringer Tiefe (+/- 10 Meter)
bessere Sicht haben und so auch die Farbenpracht der mächtigen Hart- und Weichkorallen
geniessen können. Wir sehen u.a. grosse Seegurken, verschiedene Seeanemonen, Thunfische
und Makrelen. |
|
| Datum: 30. März 98 |
Tiefe: 22 m |
Dauer: 0:54 |
Sichtweite: 5 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
  |
|
 |
Ellaidhoo Thila |
 |
| Dieses Thila liegt vor der bekannten Insel
Ellaidhoo. Während des Abstiegs sehen wir einen Weisspitzenriffhai, den einzigen hier.
Bei diesem Thila gibt es an den Seiten viele Grotten, Höhlen und Ueberhänge, in welchen
wir nebst den verschiedensten Fischarten auch einen schlafenden Stachelrochen, einen
Drachenkopffisch, einen kapitalen Zackenbarsch, Gorgonien sowie etliche gelb-goldene und
rote Schwämme/Weichkorallen antreffen. Das Riffdach ist mit wunderschönen Korallen
bedeckt, auf welchem wir auch noch einen Skorpionfisch entdecken. Zudem will uns eine
Goldentail Muräne von ihrem Zuhause verscheuchen. |
|
| Datum: 31. März 98 |
Tiefe: 25 m |
Dauer: 0:42 |
Sichtweite: 20 m |
Strömung: mittel |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
     |
|
 |
Bathala Maga Faru |
 |
| Bei Bathala Maga Faru ist klassisches
Drift-/Steilwandtauchen angesagt, auch wenn die Strömung bei uns sehr schwach ist. Das
Riff fällt steil ab und ist von Grotten und Höhlen nur so übersäht. In den Höhlen
kann man angeblich Stachelrochen finden und am Riff sollen auch immer wieder Schulen von
Adlerrochen vorbeiziehen - von all dem haben wir nichts gesehen. Nebst einem gigantischen
Hummer und einer wunderschönen Warzenschnecke gibt es hier nicht viel zu sehen. Auch die
Korallen werden erst oben am Riffdach interessant. |
|
| Datum: 31. März 98 |
Tiefe: 18 m |
Dauer:1:03 |
Sichtweite: 20 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
  |
|
 |
Fish Head |
 |
| Fish Head ist wohl der bekannteste
Tauchplatz der Malediven, da es hier v.a. Haie, Adlerrochen und Napoleonfische in
unendlicher Anzahl geben soll. Dies rührt daher, dass am Fish Head früher gefischt wurde
und die Grossfische die Resten abbekommen haben. Fish Head ist mittlerweile ein
geschützes Reservat und leider total übertaucht, so dass es zwar immer noch ein paar
Haie und einen Napoleonfisch gibt, doch die Grossfisch-Schulen sind verschwunden. |
| Fish Head zum Ersten: Bei extrem starker
Strömung und einer Sichtweite von gerade mal 10 Meter hangeln wir uns an der
Sicherungsleine hinunter zum Riff. Kauf angekommen werden wir von einem Napoleonfisch
begrüsst und entdecken auch einen grauen Riffhai. Wir kämpfen uns gegen die Strömung um
das Thila herum, begegnen einer kleinen Muräne, 2 Fledermausfischen, ein paar jagenden
Thunas und Makrelen und schon ist die Luft aufgrund der Anstrengung ausgesaugt und wir
müssen wieder hoch. |
|
| Datum: 1. April 98 |
Tiefe: 22 m |
Dauer: 0:41 |
Sichtweite: 10 m |
Strömung: stark |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
  |
|
| Fish Head zum zweiten: Diesmal unser
allerletzter Tauchgang auf den Malediven. So gefällt uns Fish Head schon besser: Gute
Sicht, nur mittlere Strömung und alles wimmelt nur so von Leben. Bereits beim abtauchen
werden wir vom bekannten Napoleon begrüsst, welcher sich beinahe streicheln lässt, und
auch der graue Riffhai ist noch da. Wir tauchen ums Thila herum und sehen einen Schwarm
orientalischer Süsslippen, jagende Makrelen und Thunas, Fledermausfische, grosse
Zackenbarsche, Langgusten, Doktorfische usw. Die Korallen sind wirklich nicht gerade
ausgeprägt, und doch hat es einige wunderschöne Gorgonien und Haarsterne. Nach ca. 15
Minuten tauchen zwei graue Riffhaie auf, welche immer wieder an uns vorbeiziehen und wir
so während mind. 5 Minuten beobachten können. Ein atemberaubender Tauchgang. Dabei sehen
wir direkt vor uns auch einen jungen Drachenkopf, max. 3 cm lang. |
|
| Datum: 7. April 98 |
Tiefe: 23 m |
Dauer: 0:55 |
Sichtweite: 20 m |
Strömung: mittel |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
  |
|
 |
Kandholhudhoo |
 |
| Leider ist die Sicht hier aufgrund von sehr
viel Plankton miserabel. Dennoch sehen wir einige interessante Fische, unter anderem einen
Drachenkopf, Gelbschwanz-Junkerfische, kleinere Zackenbarsche, orientalische Süsslippen
und kleine Muränen. Aufgrund der schlechten Sicht gehen wir nach kurzer Zeit hoch zum
Thila-Dach, welches auf ca. 5 Meter liegt. Dort haben wir Gelegenheit einen Oktopus
lange zu beobachten. |
|
| Datum: 2. April 98 |
Tiefe: 23 m |
Dauer: 0:43 |
Sichtweite: 10 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
   |
|
 |
Bathala Thila |
 |
| Diesen Tauchgang unternehmen wir mit
unseren Freunden vom Divecenter. Dabei entdecken wir einiges mehr. Am Anfang des
Tauchgangs sehen wir am Thila einige Warzenschnecken, einen bunten Plattwurm, und diverse
Kleinfische. Bereits nach ca. 20 Minuten tauchen wir zum Thila-Dach wo wir unter riesigen
Tischkorallen mehrere Steinfische, eine grosse Muräne und diverse Zackenbarsche
antreffen. Auch ein Weisspitzen-Riffhai mit einem Angelhaken im Mund schwimmt vorbei. Das
Thila-Dach ist wunderschön mit Hart- und Weichkorallen bewachsen und auch Anemonen sind
vorhanden. Ein schöner, relaxter Tauchgang. |
|
| Datum: 2. April 98 |
Tiefe: 21 m |
Dauer: 1:00 |
Sichtweite: 20 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
    |
|
 |
Manta Point |
 |
| Wer kennt ihn nicht, den Manta Point im Are
Atol. Nur wir haben Pech, da eine extrem starke Strömung herscht und die Sicht beinahe
gleich Null ist. Wir wollen eigentlich mit dem erfahrenen Muhammed tauchen, doch bereits
beim Abtauchen verlieren wir ihn aus den Augen. Durch die schlechte Sicht ist nicht viel
zu erkennen und so tauchen wir langsam mit der Strömung am Riff entlang. Gerade mal ein
Manta zieht in ca. 10 Meter Entfernung vorbei und lässt unseren Pulsschlag für ein paar
Sekunden ansteigen. Danach sehen wir noch den Umriss eines kapitalen Napoleons, eine gegen
die Strömung kämpfende Schildkröte und mehrere Muränen. Muhammed hatte mehr Glück und
sah insgesamt 7 Mantas, 3 Napoleonfische, 5 Schildkröten und mehrere
Weisspitzen-Riffhaie. Vom Boot aus finden wir dann noch mehrere Mantas die knapp unter der
Oberfläche schwimmen, doch die verziehen sich natürlich, als wir alle, mit Schnorchel
und Maske bewaffnet, ins Wasser springen. |
|
| Datum: 3. April 98 |
Tiefe: 18 m |
Dauer: 0:47 |
Sichtweite: 5 m |
Strömung: stark |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
  |
|
 |
Bodu Thin Thila |
 |
| Trotz schlechter Sicht können wir diesen
Tauchgang in vollen Zügen geniessen. Zunächst erreichen wir eine Korallennadel, bei der
man sich von Putzergarnelen maniküren lassen kann. Rings um diese Nadel strecken
Röhrenaale Ihre Körper aus dem Sand, verschwinden aber sofort, wenn Ihnen ein Taucher zu
Nahe kommt. Am Riff selbst herscht eine Fülle von Leben und Farben. Abgesehen von einem
Stachel- rochen finden wir hier keine Grossfische, dafür aber einen Riesendrückerfisch,
eine Warzenschnecke (12 cm), Muränen, Scherengarnelen, diverse Kaiserfische,
Doktorfische, Wimpelfische, Feuerfische, einen Drachenkopffisch und intakte Korallen. |
|
| Datum: 3. April 98 |
Tiefe: 21 m |
Dauer: 1:03 |
Sichtweite: 10 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
     |
|
 |
Beiru Madivaru |
 |
| Beiru Madivaru ist das Hausriff der Insel
Beiru, welches am Rand des Ari Atolls liegt. Es ist schon beinahe eine Steilwand und die
gesamte Wand ist mit verschiedenartigen Schwämmen überzogen. Fische und Korallen gibt es
hier nicht allzu viele. Einzig sehen wir noch ein Muränenpärchen, welches sich in einer
der zahlreichen Grotten aufhält und uns sehr nahe herankommen lässt. |
|
| Datum: 4. April 98 |
Tiefe: 26 m |
Dauer: 1:09 |
Sichtweite: 10 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
 |
|
 |
Medhu Thin Thila |
 |
| Medhu Thin Thila wäre nicht nur einen
sondern mehrere Tauchgänge wert. Wir haben dazu leider keine Gelegenheit. Einerseits ist
es ein völlig relaxter Tauchgang bei idealer Sicht und ohne Strömung, andererseits sieht
man hier fast alles, was es auf den Malediven zu sehen gibt; jede Menge Fischschwärme,
Schulen von jagenden Makrelen, Drachenköpfe, Weisspitzenriffhaie (2) usw. Die Korallen
sind farbenprächtig und vielfältig, auf dem Riffdach ist ein grosser Anemonengarten und
auch viele gigantische Mördermuschel sieht man hier. |
|
| Datum: 5. April 98 |
Tiefe: 20 m |
Dauer: 1:10 |
Sichtweite: 30 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
     |
|
 |
Ellaidhoo Wall |
 |
| Ellaidhoo Wall ist das Hausriff von
Ellaidhoo, welches sich nur 20 Meter vor der Insel befindet. Das Riff ist eine bis auf 30
Meter abfallende, senkrechte Steilwand mit vielen Grotten und Höhlen. Direkt vor dem
Anlegesteg liegt ein künstlich versenktes Wrack, welches versehentlich mit dem Rumpf nach
oben auf Grund liegt. Bei der Schraube erholt sich ein kapitaler Zackenbarsch, am Bug hat
eine Muräne ihren Stammplatz und im Wrack selbst tummeln sich unzählige Glasfische. Die
Steilwand ist über und über mit Schwämmen und Weichkorallen bedeckt. Von Fischreichtum
kann man nicht gerade sprechen, obwohl wir kleine Schwärme mit Doktor-, Drücker- und
Phantom-Wimpelfischen, die Haus- schildkröte, einen Drachenkopffisch, ein
Muränenpärchen und diverse Hummer sehen. |
|
| Datum: 6. April 98 |
Tiefe: 32 m |
Dauer: 0:55 |
Sichtweite: 15 m |
Strömung: leicht |
| Wir bewerten wie folgt (1-5 Bundys): |
   |
|
|